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Google Chrome kennzeichent ab Juli 2018 Websiten ohne SSL-Zertifikat

Mit dem Launch der Chrome-Version 68 im Juli 2018 werden alle Websiten, die nicht über ein HTTPS-Protokoll laufen, mit dem „Unsicher“-Tag versehen. Diese Kennzeichnung gibt es für Login-Seiten oder Seiten, die persönliche Daten anfordern, bereits seit Monaten – auch bei anderen Browsern. Bei Chrome wird in Zukunft aber die gesamte Website mit einem Warnhinweis markiert, auch wenn auf der aktiven Unterseite keine personenbezogenen Daten abgefragt werden. Mit diesem Schritt will Google Websitebetreiber dazu bringen, auf verschlüsselte Verbindungen umzusteigen.
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Um Entwicklern die Umstellung zu erleichtern, bietet Google Mixed Content Audits an und empfiehlt dabei kostenfreie Zertifikate der Initiative Let’s Encrypt. Dabei handelt es sich um eine automatisierte Open Certificate Authority, die unter anderem von Google, Mozilla und der Electronic Frontier Foundation getragen wird.


 


Was bringen kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt?

Vorteile eines SSL Zertifikats für SEO Agentur Schweiz

Vertrauen


Eine SSL-Verschlüsselung macht in erster Linie Websiten sicherer und entspricht in vielerlei Hinsicht einem Qualitätssiegel für die besagte Onlinepräsenz. Dies stärkt das Vertrauen der Kunden in die Seite und verringert demzufolge die Absprungrate oder Kaufabbrüche.


 


Visibility & Rankings


Hinzu kommt, dass Google bereits seit 2014 die SSL-Verschlüsselung offiziell zu seinen Rankingfaktoren zählt. Mit den nun zukünftig erscheinenden Warnhinweisen bei nicht sicheren Internetseiten, pusht Google die Nutzung einer sicheren Verbindung via SSL zusätzlich. Analysen haben gezeigt, dass mit einer Verschlüsselung die Sichtbarkeit um bis zu 5% erhöht werden konnte.


 


Datenqualität in Analysetools


Mit Tools wie Google Analytics kann unter anderem analysiert werden, wie User auf die eigene Website gelangt sind – über die organische Suche, Anzeigen, Soziale Medien oder als Referrals über Links von anderen Websiten. Wird die URL direkt in die Browserleiste eingetippt, fällt dieser Seitenbesuch in die Kategorie „Direct“.


Hat man selbst eine unverschlüsselte Website und ein User kommt beispielsweise über einen Link von einer verschlüsselten Seite, geht im HTTP-Header der Referrer verloren. Ohne Referrer-Information kann Google Analytics nicht zuordnen, wie der User auf die Seite gekommen ist und ordnet die Sitzung als „Direct“-Besuch ein. Auf langer Sicht werden so Analyseergebnisse verfälscht und das Potenzial guter Referrals kann nicht erkannt werden.


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Fazit

Das Einbinden einer SSL-Verschlüsselung in Webseiten ist in der erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung und -werbung unabdingbar. Auch ohne technisches Know-How ist die Implementierung eines SSL-Zertifikats machbar und bringt auf lange Sicht Vorteile für User und Webmaster.


Doch oft leichter gesagt als getan. Gerade bei der Umstellung von HTTP auf HTTPS können zahlreiche Schwierigkeiten auftreten (Mixed Content, fehlende Weiterleitungen, etc.). In solchen Fällen beraten wir dich gerne über mögliche Problemquellen und nehmen dir auf Wunsch auch die gesamte Umstellung, Fehleranalyse und -behebung ab.


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